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Tourbillon erklärt: Was ist das und warum ist es so teuer?

Der Tourbillon (französisch für "Wirbelwind") ist die prestigeträchtigste Komplikation der gesamten Uhrmacherkunst. Erfunden 1801 von Abraham-Louis Breguet, galt er jahrhundertelang als Luxus für Könige und Zaren.
Was macht ein Tourbillon?
Die kurze Antwort: Ein Tourbillon gleicht den Einfluss der Schwerkraft auf das Uhrwerk aus. In einer Taschenuhr, die immer in derselben Position (senkrecht) in der Westentasche getragen wurde, führte die Schwerkraft dazu, dass die Unruh in bestimmten Positionen anders schwang als in anderen.
Braucht man heute noch einen Tourbillon?
Rein praktisch: Nein. Armbanduhren werden permanent bewegt – die Schwerkraft wirkt nie lange in dieselbe Richtung. Ein Tourbillon ist heute also vor allem ein Schauobjekt.
Warum ist ein Tourbillon so teuer?
Ein klassischer Schweizer Tourbillon besteht aus über 80 winzigen Einzelteilen, die alle per Hand gefertigt und montiert werden müssen. Entsprechend die Preise: Tourbillon-Uhren von Schweizer Marken kosten typischerweise 50.000€ bis 1.000.000€+.
Wie ist das bei Pagani Design möglich?
Pagani Design arbeitet mit modernster chinesischer Fertigung, die hochpräzise Tourbillon-Werke in Serie produzieren kann. Die Werke werden zwar immer noch handmontiert, aber in einer viel skalierbareren Weise.
Unsere Tourbillon-Empfehlungen
Pagani Design PD-YS028
Ein Dual-Modus-Tourbillon: Manueller UND automatischer Aufzug. Offene Tourbillon-Zifferblatt. 182,95€.
Pagani Design PD-YS022
Klassischeres Design, skelettiertes Zifferblatt mit vollständig sichtbarem Werk. 164,95€.
Fazit
Ein echter mechanischer Tourbillon für unter 200€ war vor 10 Jahren noch undenkbar. Pagani Design macht es möglich – und eröffnet Uhren-Enthusiasten eine komplett neue Welt. Wenn du die Faszination der Uhrmacherkunst am Handgelenk erleben willst, führt kein Weg an einem Tourbillon vorbei.
Im Artikel erwähnte Uhren
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