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Saphirglas vs. Mineralglas: Welches ist besser für Uhren?

Jonas Bahl·4. April 2026·6 Min. Lesezeit
Saphirglas vs. Mineralglas: Welches ist besser für Uhren?

Wenn du eine neue Uhr kaufst, denkst du vermutlich zuerst an Marke, Design und Uhrwerk. Aber ein oft unterschätztes Detail ist das Uhrenglas. Es schützt das empfindliche Zifferblatt und die Zeiger vor Kratzern, Schlägen und Wasser. Die Wahl des richtigen Glases macht einen riesigen Unterschied – sowohl optisch als auch funktional.

Die drei gängigen Glas-Typen

1. Acrylglas (Plexiglas)

Acrylglas war jahrzehntelang Standard bei Taucheruhren und Militäruhren. Es ist praktisch unzerstörbar gegenüber Schlägen, aber extrem anfällig für Kratzer. Heute findet man es fast nur noch bei Vintage-Uhren oder sehr günstigen Modellen.

2. Mineralglas

Gehärtetes Mineralglas ist der häufigste Kompromiss bei Uhren im Mittelpreis-Segment. Es ist deutlich kratzfester als Acrylglas, aber weniger bruchsicher. Bei harten Schlägen kann es splittern.

Mohs-Härte: ~5-6

3. Saphirglas

Der Goldstandard bei modernen Uhren. Saphirglas ist synthetisch hergestelltes Saphir (Aluminiumoxid-Kristall) mit einer Mohs-Härte von 9 – nur Diamant (Härte 10) kann es überhaupt zerkratzen.

Vorteile:

  • Praktisch kratzfest im Alltag
  • Klare, verzerrungsfreie Sicht
  • Mit AR-Beschichtung spiegelt es kaum

Saphirglas in der ABOSA-Kollektion

Bei ABOSA haben wir eine bewusste Entscheidung getroffen: Über 90% unserer Uhren verwenden Saphirglas. Auch bei Modellen unter 150€. Modelle wie die PD-1662, PD-1692 oder PD-1701 haben alle hochwertige Saphirgläser mit AR-Beschichtung.

Fazit

Wenn du eine Uhr für den täglichen Gebrauch suchst, nimm Saphirglas. Der Mehrpreis ist minimal, der praktische Vorteil enorm.

Im Artikel erwähnte Uhren

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